Schoore Tinas Welt

erziehst du noch, oder lebst du schon?

Über

Wer ist sie?

Alexa,
geboren irgendwann in den 80ern,
berufstätig,
alleinerziehend,
Mutter von 3 Jungs,
hat den Traum eines sauberen Hauses lange aufgegeben,
resistent gegen die meisten Gerüche,
immer am Schlafminimum

Was denke ich über..

..

.. das Leben?

Ich mag mein Leben. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, unter der ganzen Verantwortung zu ersticken. Wenn ich dann aber Abends auf der Couch meine Jungs anschaue, überkommt mich immer ein Glücksgefühl.

.. die Liebe?

.. die Liebe. Hach ja, die Liebe.. Ich glaube an die Liebe. Offensichtlich hat sie den Glauben an mich längst aufgegeben, aber trotzdem halte ich an dem Glauben fest. Ich glaube aber auch, dass man dafür bereit sein muss. Und bereit sein, kann man erst, wenn man sich alleine genügt.

… Das Alleine Erziehen

… stellt mich jeden Tag wieder auf’s Neue vor Herausforderungen, die ich nicht einmal für möglich gehalten hätte. Da ich drei Jungs habe, versuche ich gar nicht erst beide Rollen der Erziehung einzunehmen, weil ich das für unauthentisch und unmöglich halte. Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen, somit also auch zwischen Vätern und Müttern und das ist auch gut so. Meiner Ansicht nach, schließt das Akzeptieren der Unterschiede der Geschlechter aber NICHT die Gleichberechtigung aus. Der Schlüssel heißt hier: Ich bewerte nicht!
Ich stelle die körperliche Beschaffenheit, die ein Vater in der Regel mitbringt nicht als „Stärke“ dar, sowie ich die sozial-emotionale Komponente, die eine Mutter beiträgt, niemals als „Schwäche“ oder wenig bedeutend abtue. Liebe Eltern, ich weiß das nervt, aber ihr könnt soviel bewirken in euren Kindern, wenn ihr auf so etwas achtet. Wir alle (und auch schon die Kleinsten) werden jeden Tag bewertet, auf verschiedene Arten, das ist schon hart genug. Lebt wenigstens zuhause ein wertfreies Leben. Jeder mag das Gefühl so angenommen zu werden wie er ist..

… mein Single Dasein

… ich vermute, dass die wenigstens Alleinerziehenden sich bewusst dazu entschieden haben.

Ich jedenfalls nicht. Ich bin voller Liebe, Zuversicht und 90er Jahre Schnulzen-Film Erinnerungen in das Abenteuer Familie gestolpert. Verliebt, verlobt, verheiratet, Kinder bekommen, verwirrt, verletzt, verkracht, verzweifelt. Und das ist nur das kleinste Päckchen in meinem Rucksack, den ich mitbringe.

Richtig verstört wurde ich erst nach der Scheidung, als ich versucht habe, mich auf dem Singlemarkt der Möglichkeiten umzuschauen. Aber ich komme nochmal gesondert darauf zurück… 😉

Der Ist-Stand ist für meine Realität dire Erkenntnis, dass ich entweder inkompatibel, zu nett (wahlweise auch zu direkt) oder zu nymphoman bin. Mehr Rezensionen habe ich mir nicht mehr angehört. Du fragst warum? Because I have zero fucks to give.